|
Das Schattenlied (1362) 1362 Jahr des Ruders |
|
Die nächste Mission der Harfner führt Crom und die "Kämpfer" nach Iriaebor, einer Stadt in den Herzlanden, die die Zhentarim unter Führung eines gewissen Lord Cutter unter ihre Kontrolle gebracht haben. Nachdem es den "Kämpfern" gelungen ist, sich unerkannt in die stark bewachte Stadt zu schleichen, finden sie Unterschlupf im "Träumenden Drachen", einem Gasthof, der von einer Halblingfamilie geführt wird. Von dort aus beginnen sie Nachforschungen über den Verbleib, der, von den Zhentarim über Nacht verschleppten, Stadtbevölkerung anzustellen. Sie befreien den zum Tode verurteilten Zwerg Bellarim (König) und erfahren von ihm, dass er für Ausgrabungen tief unter der Stadt eingesetzt worden war. Nach Kontaktaufnahme mit der örtlichen Diebesgilde bekommen die "Kämpfer" Hinweise auf die Legende vom "Schattenkönig" und seinen Bezwinger, den Barden Talek Talembar. Sie machen sich auf den Weg zu den Feldern der Toten, wo Talek Talembar vor vielen Jahrhunderten bei einer großen Schlacht gefallen ist. Nach gefährlicher Reise und vielen Tagen vergeblicher Suche, finden sie schließlich das Grab des legendären Barden, der ihnen in Form eines Phantoms erscheint und die Geschichte vom Schattenlied erzählt: der einst mächtige Schattenkönig konnte nur durch die Schattenmagie in Form eines Liedes überwunden und in eine Gruft tief im Fels unter der Stadt Iriaebor verbannt werden. Kurz bevor sich das Phantom endgültig auflöst, eröffnet es Dalbart, dass er ebenfalls über die wundersame Schattenmagie verfüge. Nach der Rückkehr dringen die "Kämpfer" bis zur Gruft vor und stellen Lord Cutter, die sich als die berüchtigte Zhentarim-Agentin Ravendas entpuppt, und mit Hilfe eines Kindes den Schattenkönig erwecken will. Der Junge namens Kellen stellt sich als Dalbarts kleiner Bruder heraus, der, ebenso wie Dalbart selbst, über die Schattenmagie verfügt. Im letzten Moment gelingt es, den Schattenkönig in seine Gruft zurückzutreiben und erneut zu verbannen. Eugenius und Bellarim, die sich zuvor von der Gruppe getrennt hatten, befreien die geknechtete Bevölkerung und lösen einen Sklavenaufstand aus. Die Zhentarim werden aus der Stadt vertrieben. Eugenius bekehrt einen Teil der Menschen zur Kirche von Deneir und gründet eine Gemeinde in Iriaebor.
|